Ratgeber

Spotify Premium verschenken – so geht es 2026 noch

Wer Spotify Premium verschenken will, greift bisher zur Geschenkkarte. Genau die gibt es nicht mehr zu kaufen: Spotify hat sie eingestellt. Drei Wege funktionieren trotzdem – und einen Haken haben sie alle, den du vorher kennen solltest. Hier steht, welcher Weg zu wem passt und wie das Geschenk trotzdem nach Geschenk aussieht.

Spotify Premium verschenken 2026: drei Wege, nachdem die Geschenkkarte weggefallen ist
Drei Wege – der offizielle ist weggefallen.

Die Geschenkkarte ist weggefallen

Jahrelang war die Sache einfach: Karte im Supermarkt kaufen, verpacken, fertig. Diese Karten kann man nicht mehr kaufen. Spotify schreibt im eigenen Hilfebereich: „Du kannst keine Spotify Geschenkkarten mehr kaufen.“

Zwei Dinge gelten weiter:

  • Bereits gekaufte Karten bleiben gültig und lassen sich noch einlösen.
  • Ist das Guthaben aufgebraucht, zahlt die beschenkte Person wieder normal weiter – oder das Konto fällt auf Spotify Free zurück, wenn keine Zahlungsmethode hinterlegt ist. Es wird nichts heimlich abgebucht.

Deshalb sind viele Ratgeber zu diesem Thema veraltet: Sie schicken dich weiter zur Tankstelle. Dort liegen die Karten nicht mehr. Wenn du in einem Online-Shop noch welche siehst, ist das Restbestand – prüfe vor dem Kauf genau, was du da bekommst.

Spotify Premium verschenken: die drei Wege

1. Das Abo der anderen Person bezahlen. Du hinterlegst deine Zahlungsmethode in ihrem Konto, oder ihr richtet es gemeinsam ein. Offiziell, sauber, kein Risiko. Kostet 12,99 € im Monat, also 155,88 € für ein Jahr – und läuft als Abo weiter, bis jemand kündigt.

2. Vorausbezahltes Premium über einen Drittanbieter. Einmal zahlen für einen festen Zeitraum, keine Verlängerung, nichts zu kündigen. Das machen wir: 12 Monate für einmalig 35 €. Hier musst du den Anbieter genauer anschauen als bei Weg 1 – worauf, steht weiter unten.

3. Eine alte Geschenkkarte weitergeben. Funktioniert, wenn du noch eine hast. Neue gibt es nicht.

Was es nicht mehr gibt: eine versiegelte Karte, die du in einen Umschlag steckst und die die beschenkte Person allein einlöst. Wer dir das verspricht, verkauft dir entweder Restbestand oder etwas anderes.

Der Haken, den alle drei haben

Sagen wir es klar, bevor du zahlst: Bei jedem dieser Wege muss die beschenkte Person mitmachen. Ein Spotify-Konto gehört einer Person, und Premium wird in genau diesem Konto aktiviert. Also braucht es entweder ihre Zugangsdaten, ihre Mithilfe beim Einrichten oder zumindest ihr Einverständnis.

Bei uns heißt das konkret: Wir aktivieren Premium im Konto der beschenkten Person, und die Zugangsdaten brauchen wir während der Aktivierung von ihr, nicht von dir. Danach empfehlen wir ihr, das Passwort zu ändern. Das ist kein Sonderfall bei uns – auch Weg 1 verlangt Zugriff auf ihr Konto.

Wenn dein Geschenk eine echte Überraschung im verschlossenen Umschlag sein muss, ist Spotify Premium 2026 dafür nicht mehr das richtige Geschenk. Dann lieber ein neutraler Gutschein.

Wie es trotzdem nach Geschenk aussieht

  • Schreib eine Karte. „Zwölf Monate Premium für dich – wir richten es zusammen ein.“ Die Geste zählt, nicht die Plastikkarte.
  • Mach die Einrichtung zum Teil des Geschenks. Fünf Minuten zusammen am Handy, danach läuft es.
  • Bei Kindern und Eltern ist es ohnehin einfach, weil das Konto oft gemeinsam verwaltet wird.
  • Frag vorher nach, ob überhaupt schon ein Premium-Abo läuft. Doppelt bezahlen ist das unromantischste Geschenk überhaupt.

Welcher Weg für wen

SituationPassender Weg
Du willst null Risiko und der Preis ist egalWeg 1 – direkt bei Spotify
Einmal zahlen, nichts soll weiterlaufenWeg 2 – vorausbezahlt
Du hast noch eine alte KarteWeg 3
Es muss eine verschlossene Überraschung seinKeiner – nimm einen neutralen Gutschein

Bevor du bei einem Drittanbieter kaufst, stell diese Fragen – uns eingeschlossen: Bleibt das eigene Konto der beschenkten Person bestehen, oder bekommt sie fremde Zugangsdaten? Wird sie Mitglied in einer fremden Family-Gruppe, aus der man sie entfernen kann? Was passiert, wenn Premium vorzeitig endet, und steht das schriftlich? Gibt es ein Impressum mit Anschrift? Die lange Fassung steht in Billiges Spotify Premium – seriös oder Abzocke?, die rechtliche Einordnung unter Ist Spotify Sharing legal?

Häufige Fragen

Kann ich Spotify Premium noch als Karte kaufen?

Nicht bei Spotify. Die Geschenkkarten wurden eingestellt; bereits gekaufte bleiben einlösbar. Was Online-Shops noch anbieten, ist Restbestand.

Muss die beschenkte Person mir ihr Passwort geben?

Bei einem Drittanbieter während der Aktivierung ja – und danach sollte sie es ändern. Wenn du stattdessen ihr Abo direkt bei Spotify bezahlst, braucht es ebenfalls Zugriff auf ihr Konto, nur an anderer Stelle.

Kann ich es für jemanden im Ausland verschenken?

Schreib uns vorher. Der Kontostandort spielt eine Rolle, und wir sagen dir ehrlich, ob es geht, statt es zu versprechen.

Was passiert nach den zwölf Monaten?

Nichts läuft automatisch weiter. Das Konto fällt auf Spotify Free zurück, alle Playlists bleiben erhalten. Es gibt nichts zu kündigen.

Geht auch Spotify Family als Geschenk?

Davon raten wir ab. Family verlangt dieselbe Meldeadresse aller Mitglieder, und Spotify prüft das nach – siehe Spotify Family: Adresse wird nicht akzeptiert.

Bekomme ich eine Rechnung für das Geschenk?

Ja, auf Wunsch per E-Mail. Sag im Chat einfach Bescheid.

Und wenn die beschenkte Person schon Premium hat?

Dann warte, bis ihr Abo ausläuft. Zwei parallele Abos auf einem Konto gehen nicht, und doppelt zahlen bringt niemandem etwas.

Quellen: der Spotify-Hilfeartikel zu Geschenkkarten und die offizielle Preisübersicht für Deutschland, abgerufen im September 2026.

Zwölf Monate verschenken, einmal zahlen.

12 Monate Spotify Premium für einmalig 35 € – im eigenen Konto der beschenkten Person, keine Verlängerung, mit kostenloser Reaktivierungs-Garantie. Sag uns im Chat, dass es ein Geschenk ist.